Die Suche nach dem Handball-WM 2027 Kader richtet sich aktuell vor allem auf eine Frage: Mit welchem Team wird Deutschland in die Heim-Weltmeisterschaft gehen? Fest steht bereits, dass die Männer-WM 2027 vom 13. bis 31. Januar 2027 in Deutschland ausgetragen wird. Deutschland ist als Gastgeber direkt qualifiziert und wird laut IHF in Gruppe A in München starten. Eine offizielle WM-Nominierung des DHB gibt es noch nicht, doch der aktuelle Männer-Kader liefert schon jetzt klare Hinweise auf den möglichen deutschen Kader für die WM 2027.
Der deutsche WM-Kader 2027 wird auf einem gewachsenen Kern aufbauen
Bundestrainer Alfred Gislason arbeitet laut DHB mit einer „gewachsenen, aber weiterhin sehr jungen Mannschaft“. Für die EM 2026 nominierte er ein 18er-Aufgebot um Kapitän Johannes Golla und Torhüter Andreas Wolff als erfahrensten und ältesten Akteur. Gleichzeitig betonte der DHB schon beim erweiterten 35er-Kader, dass diese Struktur nicht nur für die EM 2026, sondern auch als Basis für die Heim-WM 2027 gedacht ist. Deutschland wird auf eine Mischung aus eingespielten Führungsspielern und der starken U21-Weltmeister-Generation setzen.
Diese erfahrenen Spieler dürften im WM-Kader 2027 gesetzt sein
Im Zentrum des deutschen Teams stehen nach jetzigem Stand mehrere feste Größen. Andreas Wolff ist weiter die erfahrene Nummer eins im Tor, während Johannes Golla als Kapitän am Kreis eine Schlüsselrolle einnimmt. Im Rückraum gehören Juri Knorr, Julian Köster, Renars Uscins und je nach Form auch Franz Semper oder Marko Grgic zu den auffälligsten Kandidaten.
Auf den Außenbahnen zählen Rune Dahmke, Lukas Mertens, Lukas Zerbe und Mathis Häseler zum engeren Kreis, am Kreis zusätzlich Jannik Kohlbacher und Justus Fischer. Diese Namen tauchen sowohl im aktuellen DHB-Kader als auch im EM-2026-Aufgebot beziehungsweise im erweiterten EM-Pool auf.
Die junge Generation drängt mit Macht in den deutschen WM-Kader
Besonders spannend ist der Blick auf die jüngeren Spieler. Der DHB hob im erweiterten 35er-Kader und im EM-Aufgebot mehrere Akteure hervor, die aus der U21-Weltmeistermannschaft von 2023 kommen oder erst seit Kurzem im A-Team mitmischen. Dazu zählen unter anderem David Späth, Renars Uscins, Justus Fischer, Nils Lichtlein, Tim Freihöfer, Matthes Langhoff und Mathis Häseler. Hinzu kommen neue Gesichter wie Miro Schluroff oder weitere Spieler aus dem erweiterten Pool. Für den deutschen Handball-WM-2027-Kader ist genau diese Generation enorm wichtig, weil sie Tempo, Tiefe und Entwicklungspotenzial mitbringt.
Handball-WM-2027-Kader für Deutschland
Stand jetzt lässt sich der deutsche Kader für die Heim-WM nur als vorläufige Projektion formulieren. Auf Basis des aktuellen DHB-Kaders, des EM-2026-Aufgebots und des erweiterten 35er-Pools könnte der deutsche WM-Kader in etwa so aussehen: Im Tor sprechen die meisten Argumente für Andreas Wolff und David Späth, mit Joel Birlehm oder Lasse Ludwig als weiteren Kandidaten. Auf Linksaußen haben Lukas Mertens, Rune Dahmke und Tim Freihöfer die besten Karten. Im Rückraum links und auf den Halbpositionen drängen sich Marko Grgic, Julian Köster, Tom Kiesler, Matthes Langhoff und Miro Schluroff auf, in der Mitte vor allem Juri Knorr und Nils Lichtlein. Auf Rückraum rechts sind Renars Uscins und Franz Semper besonders naheliegend. Auf Rechtsaußen gehören Lukas Zerbe und Mathis Häseler zum engen Kreis. Am Kreis bilden Johannes Golla, Justus Fischer und Jannik Kohlbacher derzeit den klarsten Kern. Das ist keine offizielle DHB-Nominierung, sondern eine belastbare Vorabeinschätzung aus den zuletzt veröffentlichten Kaderlisten.
Der offizielle Handball-WM 2027 Kader Deutschlands steht noch nicht fest. Doch die Richtung ist klar: Wolff, Golla, Knorr, Köster, Uscins, Mertens, Zerbe, Fischer, Kohlbacher, Späth und mehrere weitere junge Leistungsträger bilden aktuell das stärkste Gerüst für die Heim-WM. Weil Deutschland als Gastgeber schon qualifiziert ist und der DHB den EM-2026-Pool ausdrücklich auch als Basis für die WM 2027 beschreibt, lässt sich der deutsche Kader schon jetzt vergleichsweise präzise eingrenzen. Endgültig wird die Entscheidung aber erst näher am Turnier fallen.
