Handball-EM 2026: Diese Teams stehen im Halbfinale

Weltmeister und Olympiasieger Dänemark hat vorzeitig das Halbfinale der Handball-EM 2026 erreicht. Der Co-Gastgeber kann nach dem Sieg gegen Deutschland nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze der Hauptrunden verdrängt werden. Deutschland und Frankreich duellieren sich direkt.

Deutschland und Frankreich im direkten Duell

Somit duellieren sich das Deutschland und Titelverteidiger Frankreich am Mittwoch um den weiteren Platz in der Vorschlussrunde. Der amtierende Europameister verlor sein drittes Hauptrundenspiel gegen Spanien überraschend mit 32:36 (14:20) und muss nun in der abschließenden Begegnung gegen Deutschland gewinnen. Der deutschen Mannschaft benötigt trotz des ersten vergebenen Matchballs weiterhin lediglich ein Remis. Bereits sicher ist, dass Deutschland am Freitag mindestens im Spiel um Platz fünf steht.

Obwohl die Spanier durch das Ergebnis zwischen Portugal und Norwegen, die sich zuvor 35:35 (17:18) getrennt hatten, keine Chance mehr aufs Weiterkommen besaßen, lieferten sie gegen Frankreich eine große Offensiv-Show. Der Europameister um den künftigen Berliner Starspieler Dika Mem kämpfte seinerseits mit großen Problemen im Angriff. Eine Aufholjagd nach dem klaren Pausenrückstand blieb unbelohnt, näher als beim 25:26 (48.) kam Frankreich nicht heran. Der spanische Linksaußen Ian Barrufet war mit zehn Toren der beste Werfer des Spiels.

Für Portugal und Norwegen (beide 3:5 Punkte) ist derweil der Traum vom Halbfinale geplatzt. Bester Werfer des Spiels am Nachmittag war der Portugiese Luís Frade mit elf Toren. Für Norwegen erzielte August Pedersen zehn Treffer.

Kroatien vor Einzug ins Halbfinale

Vizeweltmeister Kroatien hat einen großen Schritt in Richtung Halbfinale gemacht. Die Mannschaft des früheren Europameister-Bundestrainers Dagur Sigurdsson setzte sich in Malmö mit 29:25 (14:11) gegen Slowenien durch und verdrängte mit nun sechs Punkten Island von Platz eins der Hauptrundengruppe II. Die Isländer hatten zuvor beim 38:38 (19:19) gegen Außenseiter Schweiz überraschend gepatzt und damit einen wichtigen Punkt liegen gelassen.

Am Abend kassierte dann auch Schweden einen weiteren bitteren Dämpfer. Nach der 27:35-Niederlage gegen Island kamen die Skandinavier vor heimischem Publikum nicht über ein 32:32 (14:16) gegen Ungarn hinaus. Schwedens Torwart Andreas Palicka verfehlte dabei in letzter Sekunde mit seinem Wurf über das gesamte Feld nur knapp das leere gegnerische Tor.

Während die Kroaten am Mittwoch das Weiterkommen in der eigenen Hand haben und gegen Ungarn lediglich einen Punkt benötigen, sind die Schweden auf Schützenhilfe angewiesen. Aufgrund des direkten Vergleichs muss der Co-Gastgeber am letzten Spieltag gegen die Schweiz ein besseres Ergebnis als die Isländer gegen Slowenien holen. Letztere könnten aber auch noch mit einem Erfolg gegen das Sigurdsson-Team bis auf Platz zwei klettern.

(Mit Material vom SID)

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