Handball-EM 2026: Deutschland gegen Österreich (live im Free-TV)

Die DHB-Männer starten ihre knifflige Mission bei der Handball-EM 2026 am 15. Januar 2026 in Hering (Dänemark) gegen Österreich. Schon der Auftakt gegen den österreichischen „Anti-Handball“ könnte tückisch werden.

Deutschland spielt gemeinsam mit Österreich, Serbien und Spanien in einer anspruchsvollen Vorrundengruppe. Alle drei Vorrundenspiele werden in der Jyske Bank Boxen in Hering (Dänemark) ausgetragen und jeweils am Abend um 20:30 Uhr angepfiffen. Die ersten beiden Teams der Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde, die ebenfalls in der Jyske Bank Boxen in Dänemark stattfindet. Neben Deutschland gelten vor allem Gastgeber Dänemark sowie Frankreich als Favoriten auf den EM-Titel 2026.

Übertragung im Free-TV und Livestream

Wie bereits bei vergangenen Großturnieren werden alle Spiele der deutschen Handball-Nationalmannschaft im Wechsel von ARD und ZDF im Free-TV sowie im Livestream übertragen. Darüber hinaus stellen die öffentlich-rechtlichen Sender mehr als 30 weitere Partien der Europameisterschaft online zur Verfügung. Die Auftaktpartie am 15. Januar 2026 um 20:30 Uhr zwischen Deutschland und Österreich wird in der ARD-Sportschau gezeigt.

Der DHB-Kader gegen Österreich

Bundestrainer Alfred Gislason nimmt 18 Spieler mit zur Europameisterschaft nach Dänemark, Schweden und Norwegen. Der Kader, der Mitte Dezember bekanntgegeben wurde, verbindet viel Erfahrung mit jungem Wind. Mit dabei sind unter anderem Torhüter Andreas Wolff, Linksaußen Rune Dahmke und Kreisläufer Jannik Kohlbacher: Spieler, die bereits 2016 den EM-Titel mit Deutschland feiern konnten. Gegen Österreich wird Nils Lichtlein verletzt ausfallen, Renars Uscins ist nach seiner leichten Knöchelblessur rechtzeitig wieder fit.

So sahen die letzten Spiele aus

Das jüngste Duell zwischen Deutschland und Österreich fand im vergangenen März statt und hatte auch große Bedeutung für diese EM. Mit dem 31:26-Erfolg sicherte sich nämlich die deutsche Mannschaft den Einzug zur Europameisterschaft. Zu erwähnen ist, dass bei dem Spiel mehrere Leistungsträger fehlten, darunter Juri Knorr, Jannik Kohlbacher und Justus Fischer, die beim EM-Auftakt wieder zur Verfügung stehen.

Österreich versuchte in dieser Partie phasenweise, mit einer offensiven Überzahltaktik im Angriff Druck auf die deutsche Abwehr auszuüben. Die DHB-Defensive reagierte jedoch variabel und fand gute Lösungen. Spannend wird zu sehen sein, ob Österreich auch in diesem Spiel wieder auf die gleiche Taktik setzt oder die DHB-Jungs mit etwas Neuem überraschen wird.

Österreich mit Erfahrung und Rückkehrern

Die österreichische Mannschaft bringt Routineplayer und internationale Erfahrung mit zur EM. Eine zentrale Figur ist Jano Božović, der mit mehr als 190 Länderspielen zu den erfahrensten Akteuren des Turniers zählt. Der 204 Zentimeter große Rückraumspieler verpasste zwar die WM 2025, ist aber weiterhin eine wichtige Stütze des Teams. Kapitän Nikola Bilyk vom THW Kiel übernimmt Verantwortung im linken Rückraum.

Auf den Außenpositionen sorgt Sebastian Frimmel für Torgefahr, während Tobias Wagner am Kreis internationale Erfahrung aus der französischen Liga einbringt. Zudem kehrt Lukas Herburger nach überstandener Verletzungspause zurück ins Nationalteam. Verzichten muss Österreich hingegen auf Franko Lastro, der aufgrund einer Sprunggelenksverletzung ausfällt. Ihn vertreten wird Neuling Nils Moser vom HC Linz AG.

Nachbarschaftsduell mit Geschichte

Auch wenn Deutschland und Österreich keine klassische Rivalität verbindet, bringt das Duell der beiden Nachbarn eine lange Geschichte mit sich: Vor etwas mehr als 100 Jahren bestritten die Österreicher ihr erstes Länderspiel überhaupt gegen Deutschland und gewannen damals mit 6:3. Das Ergebnis wirkt heute fast wie ein Fußballspiel, zeigt aber, wie sehr sich der Handball seit damals verändert hat.

Österreich nahm bislang an sechs Europameisterschaften teil, wobei der achte Platz im Jahr 2020 das beste Ergebnis der Mannschaft darstellt. Ergänzend dazu stehen acht WM-Teilnahmen in der Statistik, mit dem Gewinn der Vizeweltmeisterschaft 1938 als größtem Erfolg. Beim EM-Auftakt 2026 zählen diese Zahlen jedoch nur am Rande. Entscheidend wird sein, wer zum Jahresbeginn schneller im Turnier ankommt.

(kf)

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